Mapache
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Das Verfeinerungskonzept bring Struktur in die verschiedenen Versionen der Benutzerschnittstelle

Benutzerschnittstellen in Mapache werden in einer Baumstruktur angeordnet (Bild s.u.): dem Refinement Tree. Die Struktur bildet die Vererbungsbeziehungen zwischen den verschiedenen Schnittstellen ab. Sie ist beliebig vom Entwickler beeinflussbar, damit sie auf das aktuelle Problem angepasst werden kann.

Einfache Wartung und Erweiterbarkeit: Bei Änderungen an einer Benutzerschnittstelle, werden diese entlang der Baumstruktur 'weitergegeben'. D.h. man kann eine Änderung gleichzeitig auf mehrere Benutzerschnittstellen wirken lassen. Diese können Modifikation von Eigenschaften sein (Knöpfe umbenennen, Komponenten verschieben), aber z.B. auch das Hinzufügen von Elementen (z.B. eines neuen Knopfes).

Verfeinerungen von Benutzerschnittstellen (also das Hinzufügen einer Benutzerschnittstelle zum Refinement Tree) kann vom Entwickler „von Hand“ erfolgen, aber auch mit Hilfe automatischer Mechanismen, wie z.B. Transformationen. Dies ist auch zur Laufzeit möglich, auf Grund des gewählten Modellierungsansatzes mit Modell Interpretern.

Dies Konzept ist ähnlich zur Modell-getriebenen Architektur (Modell Driven Architecture, MDA[1]). Dort werden IT Systeme auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen modelliert. Auf jeder konkreteren Ebene werden die Modelle verfeinert. Allerdings ist das MDA-Konzept auf Komponenten und nicht Benutzerschnittstellen fokussiert, schreibt die Nutzung von UML vor (welches keine Benutzerschnittstellenmodellierung unterstützt) und bedient sich für alle Konkretisierungen Transformationen.

Beispiel einer Baumstruktur der Verfeinerung
Ein Baum von Benutzerschnittstellen. Oben sind abstraktere Versionen, nach unten werden Benutzerschnittstellen konkreter.
1. Ein Standard der Object Management Group, siehe http://www.omg.org/mda/.