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Mapache nutzt Techniken aus der Modell-getriebenen Software-Entwicklung (Model Driven Software Development, MDSD[1]) um die Entwicklung mehrerer Benutzerschnittstellen für eine Anwendung zu unterstützen. Aufbauend auf dem Eclipse Modeling Framework (EMF)[2] wurde eine Modellierungssprache entwickelt, in welcher das Layout von Benutzerschnittstellen beschrieben werden kann. Über Bibliotheken können verschiedene Technologien (Swing, HTML, SWT, ...), sowie eigene Komponenten eingebunden werden.
Die Haupt-Vorteile von MDSD für Mapache sind insbesondere:
Die Werkzeugkonzepte dafür wurden in der Programmierumgebung Eclipse[3] umgesetzt. Sie sind unter Komponenten -> SDK beschrieben.
Mapache übersetzt modellierte Benutzerschnittstellen nicht in (z.B. Java) Code. D.h. es wird nicht ein Programm erzeugt, welches die Benutzerschnittstelle dann anzeigt, sondern ein Modell Interpreter ließt das Modell und zeigt es direkt an. Ohne Zwischenschritt. Wie oben angeführt können damit Änderungen am Modell direkt angezeigt werden -- ohne, dass man dafür erst wieder intermediäre Artefakte, wie Code oder Konfigurationsdateien, erzeugen muss.
Die Konsequenz ist, dass für die Modellierung der Benutzerschnittstellen die Grenze zwischen Laufzeit und Designzeit verschwindet. Man kann mit Mapache eine Benutzerschnittstelle zur laufenden Anwendung hinzufügen, modifizieren und sofort nutzen.